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Kalender für das Jahr 2010 - Feste und Feiertage der Religionen der Welt
Hg.: Hans-Joachim Simm, Josef Jeschke
Herausgegeben von Josef Jeschke und Hans-Joachim Simm. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

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Erscheinungsdatum: 07.10.2009
280 Seiten, Broschur

D: 14,80 €, A: 15,30 €
CH: 23,50 F
ISBN: 978-3-458-71022-6

Auf einen Blick

Zusammenfassung

„Ich bin zu dir gekommen, mein Herr,

ich bin zu dir gekommen, mein Gott,

ich bin zu dir gekommen, Osiris,

um dich in deine Kleider zu hüllen.

Mögest du rein sein für dich in [deinem Grab in] Djedit.

Sothis, deine Tochter, die dir geboren wurde,

ist es, die dir deine Jahresfeste ausrichtet

in jenem ihrem Namen ‚Jahr’, die dich führt.“ (Pyramidentext CT 837)

 

Das Jahr wird seit altersher durch Feste geordnet. Sie und erklären den Rhythmus der natürlichen Jahresläufte und vergegenwärtigen wichtige Ereignisse der einzelnen Religionen. Mit Weihnachten, der Geburt Jesu, werden die Tage wieder länger; neue Hoffnung wird geboren. Pessach erinnert an den Auszug aus Ägypten, und durch die Mazzen wird für die Winterernte gedankt. Shiva erschafft zum Neumond im Frühjahr mit seinem Tanz die Welt erneut. In der heutigen Zeit, in der für uns durch technischen Fortschritt der Jahreslauf der Natur nahezu seine Bedeutung verloren hat, ist es der Jahreszyklus der Feste, der unser Gefühl für Zeit bestimmt. Selbst in säkularen Gesellschaften ist ihnen noch ihr religiöser Ursprung anzumerken.

Der Kalender der Weltreligionen informiert tagtäglich über die Feste und Feiertage der Religionen der Welt und gibt eine Orientierung in den jeweiligen Jahresabläufen. Texte aus Originalquellen und zahlreiche farbige Abbildungen illustrieren ausgewählte Beispiele. In einem Glossar werden alle Feste kurz vorgestellt. Der Anhang erklärt die verschiedenen Kalendersysteme und bietet die aktuellen Lesezyklen sowohl der katholischen und evangelischen Kirche als auch für Tora und Koran.

 

„Beschützt die Erde in rechtmäßiger Weise,

wie es Eure Vorfahren taten;

laßt viele Festlichkeiten in den Tempeln abhalten,

wie es Eure Vorfahren taten.“ (Aus dem Brief an den großen König Kanishka)