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Der Koran als Text der Spätantike. Ein europäischer Zugang - Der Koran als Text der Spätantike. Ein europäischer Zugang
Angelika Neuwirth

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Erscheinungsdatum: 10.11.2010
859 Seiten, (Gebunden)

D: 48,00 €, A: 49,40 €
CH: 63,90 F
ISBN: 978-3-458-71026-4

Auf einen Blick

Zusammenfassung

Ist der Koran ein rein islamischer und damit uns fremder Text? Oder ist er nicht eher eine neue und eigenwillige Stimme in jenem Konzert spätantiker Debatten, in denen auch die theologischen Grundlagen der jüdischen und christlichen Religion gelegt worden sind? Nicht den Koran müssen wir aufgrund neuer Handschriftenfunde oder mit Hilfe linguistischer Experimente ummodellieren – unsere Perspektive auf den Koran müssen wir entscheidend ändern, wenn wir seine revolutionäre Neuheit in den Blick bekommen wollen. Angelika Neuwirth, Leiterin des Forschungsprojekts Corpus Coranicum – Textdokumentation und historisch-kritischer Kommentar zum Koran an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, liest den Koran als Text der Spätantike, einer Epoche, die auch für die europäische Kulturgeschichte formativ war. Der Koran wird so als ein vertrauter Text erkennbar, den wir unbeschadet zum ‚europäischen Erbe‘ rechnen könnten, trennten ihn nicht uralte Vorurteile von einer unvoreingenommenen Wahrnehmung. Mit diesem Band eröffnet Angelika Neuwirth ihre große kommentierte Koranausgabe, die ab 2011 im Verlag der Weltreligionen erscheinen wird: Der Koran.


Mit historisch-kritischem Handkommentar.
Aus dem Arabischen übersetzt und kommentiert von Angelika Neuwirth


Band 1: Poetische Prophetie. Frühmekkanische Suren
Band 2/1: Das neue Gottesvolk. ›Biblisierung‹ des altarabischen Weltbildes
Band 2/2: Mittelmekkanische Suren
Band 3: Eine Ecclesia militans. Spätmekkanische Suren
Band 4: Im Kreis der Erben biblischer Tradition. Frühmedinische Suren
Band 5: Die Gemeinde als Statthalterin Gottes auf Erden. Spätmedinische Suren